Natura 2000-Gebietsschutz

Um einer drohenden Abnahme an Biodiversität entgegenzuwirken, wurde auf europäischer Ebene mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 ein gebietsbezogenes Schutzinstrument entwickelt.

Die festgelegten sogenannten Natura 2000-Gebiete setzen sich aus Vogelschutzgebieten sowie aus FFH-Gebieten zusammen. Ziel dieses Natura 2000-Gebietsschutzes ist es auch, durch die Vernetzung und Verknüpfung der einzelnen Schutzgebiete einen Austausch beziehungsweise sonstige Wechselbeziehungen der geschützten Arten zu gewährleisten. Das Schutzniveau zugunsten bestimmter wild lebender Tiere und Pflanzen sowie ihrer Lebensräume ist dabei sehr streng ausgestaltet und auf Dauer ausgelegt. Bestimmte Pläne sowie Projekte müssen daher stets auf ihre Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen des jeweiligen Natura 2000-Gebietes überprüft werden (siehe Natura 2000-Prüfung). Im Rahmen des Netzausbaus ist dies insbesondere auf der Ebene der Bundesfachplanung sowie der nachfolgenden Planfeststellung relevant.

Stand: 08.06.2016